Tübingen macht uns was vor!

9. Mai 2018

Was könnten Tübingen und Grevenbroich bald gemeinsam haben? Wir haben den Gratis-Bus testweise an zwei Tagen fahren lassen – zwei Jahre, ja, DAS wäre mal ein vernünftiger Test! Durch Reden wird die Luft nämlich nicht besser …

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Wie kommt man im Zeitalter von Smartphones und Apps an ein (kostenloses) Busticket?

4. Mai 2018

Es überrascht manchmal doch, woran gute Ideen leiden, vielleicht sogar scheitern. Der Sinn der beiden SchlauBus-Testläufe im vergangenen Herbst lag ja u.a. darin herauszufinden, was sich noch optimieren lässt. Ich hätte da so eine Idee, um tatsächlich ohne Freifahrtschein aus Papier zum Feierabendmarkt zu kommen. Doch unterstützt mich die Stadt dabei? Zur Zeit sieht es leider nicht danach aus.

Die NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG schreibt dazu: click>>

 

 


Tübingen unternimmt neuen Anlauf für kostenlosen Nahverkehr

29. April 2018

Man darf nie aufgeben! Kann Grevenbroich seine Erfahrungen mit dem SchlauBus nicht auch miteinbringen? Diese Chance sollten wir nutzen. Daumen hoch für Tübingen!

Die RP schreibt: „Die Idee schien bereits gescheitert. Aber Tübingen will einen neuen Anlauf nehmen und Modellstadt für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr werden …“  mehr>>


Woanders wird nur darüber geredet – Grevenbroich macht es!

16. Februar 2018

Es ist sehr erfreulich, dass sich meine Idee vom kostenlosen ÖPNV  immer weiter verbreitet. In Grevenbroich ist sie bereits im letzten Jahr angekommen und auch 2018 soll der SchlauBus wieder fahren. Dazu schreibt die Neuss-Grevenbroicher Zeitung heute:

Stadt sucht Sponsoren für Einsatz von Gratis-Bussen>>


Kostenloser ÖPNV nach EU-Klagedrohung?

13. Februar 2018

Seit nunmehr knapp 9 Jahren setze ich mich für den kostenlosen ÖPNV ein. Endlich ist die Botschaft ganz oben angekommen, dass wir das Mobilitätsverhalten der Menschen (sanft) ändern müssen, damit unsere Städte wieder lebenswert werden.

Schade, dass immer erst mit einer Klage gedroht werden muss –  die Einsicht hätte früher kommen können:

Kostenloser ÖPNV nach EU-Klagedrohung?>>


Die Stadt Melbourne verdient Geld mit kostenlosen Verkehrsmitteln

27. Januar 2018

Grevenbroich ist zwar nicht Melbourne, aber selbst „Down Under“ hat man die positiven Seiten des kostenlosen ÖPNV entdeckt.

Zitat: „(…)

Ich wollte wissen, warum der Innenstadtverkehr mit der Straßenbahn kostenlos ist, und habe bei der Transportbehörde in Melbourne nachgefragt. „Weil die Stadt so Geld spart“, war die Antwort.

Es fahren Zehntausende Pkws weniger durch das Stadtzentrum, Straßen halten länger, Unfälle sind seltener, die positiven Auswirkungen auf die Luft sind immens. Dazu kommt, dass man keine Fahrkartenkontrolleure bezahlen muss, die Zahl der kostspieligen Strafverfahren gegen Schwarzfahrer ist gegen Null gegangen – und die Zahl der Touristen angestiegen.“

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ZDF: Fahren ohne Fahrschein

29. Oktober 2017

Leider war zu den Dreharbeiten unser Gratis-Bus zum Feierabendmarkt noch in der Planung. Trotzdem toll zu sehen, dass die Idee immer weiter an Fahrt gewinnt! Das ZDF berichtet darüber:

Hier geht’s zum Beitrag aus der Reine „plan b“ (Achtung: nur zeitlich begrenzt in der ZDF-Meidathek verfügbar!)>>

Vorschau:

Fahren ohne Fahrschein

Verstopfte Städte, verspätete Busse, teure Tickets – Alltag in Deutschland. Geht das auch anders? „plan b“ zeigt mögliche Auswege: Könnte ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr helfen?

In der estnischen Hauptstadt Tallinn und auch im französischen Dünkirchen wurde der Nulltarif eingeführt und das Angebot optimiert. Auch in Deutschland gibt es erste Anzeichen dafür, dass die Zeit teurer Tickets für schlechte Verkehrsverbindungen zu Ende geht.

Pioniere in Deutschland

Im brandenburgischen Templin leben die deutschen Pioniere des kostenlosen Nahverkehrs. Dort nahm nach der Wende der Autoverkehr so rasant zu, dass die Luftqualität des Kurortes ernsthaft in Gefahr geriet. Templin führte eine revolutionäre Reform durch: Unentgeltlich Bus fahren für jedermann. Die Fahrgastzahlen explodierten, neue Busse mussten angeschafft werden. Weil aber die Kosten stiegen, mussten die Bürger doch wieder an der Finanzierung beteiligt werden. Heute gibt es eine „Jahreskurkarte“ für nur 44 Euro, und die nutzen immer noch mehr Menschen als vor der Reform. Ein Teilerfolg für die Gemeinde in Brandenburg.

Kostenloser Nahverkehr für Einwohner

Verkehrsexperte Allan Allaküla ist stolz auf seine Heimatstadt Tallinn. Denn in der Hauptstadt von Estland können die Einwohner seit 2013 mit einem elektronischen Ticket alle Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Die Autokolonnen sind dadurch aus den Straßen der Innenstadt verschwunden. Ein weiterer positiver Effekt: Der Gratisfahrschein für Anwohner zog immer mehr Bürger aus dem Umland an. Diese meldeten ihren Wohnsitz um und spülten Steuereinnahmen in Tallinns Stadtkasse. Diese Einnahmen nutzt die Stadt, um die öffentlichen Verkehrsverbindungen weiter zu modernisieren. Eine Erfolgsgeschichte findet Allan Allaküla: „Wir inspirieren andere Städte, den kostenlosen Nahverkehr einzuführen!“

Nulltarif am Wochenende

„Gratuit“ steht mit großen Lettern an den öffentlichen Verkehrsmitteln der französischen Hafenstadt Dünkirchen. Hier läuft gerade ein Probebetrieb für den Nulltarif an den Wochenenden. Eingeführt hat ihn Patrice Vergriete, der mit seinen Verkehrsplänen den Einzug in das Bürgermeisteramt geschafft hat. Die Maßnahme zeigt bereits erste positive Auswirkungen auf die Entwicklung der strukturschwachen Innenstadt. Mit der Unterstützung einer in Frankreich gesetzlich möglichen „Arbeitgeberabgabe“ werden neue Busspuren und Haltestellen gebaut, die Busse modernisiert. „Das ist natürlich eine steuerliche Belastung“, weiß Patrice Vergriete, aber eine, die für Dünkirchen zum Erfolg führen kann.

„plan b“ ist eine neue wöchentliche Dokumentationsreihe, die seit dem 7. Oktober mögliche Lösungen oder alternative Wege für gesellschaftliche Probleme aufzeigt.

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