Tübingen macht uns was vor!

9. Mai 2018

Was könnten Tübingen und Grevenbroich bald gemeinsam haben? Wir haben den Gratis-Bus testweise an zwei Tagen fahren lassen – zwei Jahre, ja, DAS wäre mal ein vernünftiger Test! Durch Reden wird die Luft nämlich nicht besser …

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Per Gerichtsentscheid zum Bürgerticket?

20. Januar 2016

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am 13.01.2016 mit einem erfolgreichen Antrag vor dem Verwaltungsgericht in Wiesbaden eine hochspannende Entwicklung angestoßen, die Städte schon in naher Zukunft gegen Zwangsgeldandrohung dazu zwingen kann, neben Fahrverboten und City-Maut auch das sog. Bürgerticket für den ÖPNV einzuführen:

Grundlegende Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Wiesbaden – Einführung einer City-Maut, eines Bürgertickets und eines Fahrverbots für Dieselfahrzeuge in beiden Städten zu erwarten – Gericht gewährt Landesregierung nur neun bzw. zwölf Monate Frist und erklärt, zu verkehrsbeschränkenden Maßnahmen bestehe ‚keine Alternative‘ … mehr>>


Antrag: Stadt Grevenbroich soll Nahverkehr zum Nulltarif prüfen

13. September 2012

In der letzten Ratssitzung der Stadt Grevenbroich am 30. August 2012 hat die UWG Grevenbroich den Antrag gestellt, die Möglichkeiten eines „Personennahverkehrs zum Nulltarif“ für Grevenbroich zu prüfen und sich in Tübingen über die Rahmenbedingungen für einen Modellversuch zu informieren (lt. Angaben des Tübinger Bürgermeister, Boris Palmer, in seinem überarbeitetem  Buch „Eine Stadt macht blau“, ISBN 978-3-462-04113-2, haben die 10 fahrscheinlosen Test-Samstage in Tübingen insgesamt nur € 40.000 gekostet. Preiswerte PR – meint der Tipper).

Wo wir gerade beim Beispiel Tübingen sind: dort lägen die Kosten für eine Umlage auf jeden Bürger lt. Palmer bei sage und schreibe € 150 pro Jahr – recht hoch im Vergleich zu Hasselt. Der Grund: in Tübingen nutzen bereits sehr viele Menschen den Bus, entsprechend hoch fallen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf aus. Für das benachbarte Dormagen (in der Größe mit GV vergleichbar) haben die dortigen Verkehrsbetriebe pro Kopf und Jahr € 80 ausgerechnet. Billiger kann man Mobilität, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz nicht bekommen! Die „Bürger für Dormagen“ (BfD) werden wohl auch bald einen entsprechenden Antrag stellen.

Jetzt sind wir auf belastbare Zahlen aus Grevenbroich gespannt …


Online-Abstimmung: ein deutliches Ergebnis für ein Nulltarifsystem-Modell in Grevenbroich

4. Juli 2012

Leider veröffentlicht die NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG nie die TeilnehmerInnenzahl, aber eine 2/3-Mehrheit (genau gesagt: 67%) für die Idee ist eine deutliche Aussage. Heute meldeten sich übrigens die Grevenbroicher PIRATEN (ja, die gibt es jetzt) in der Lokalpresse zu Wort – sie fänden es schön, dass „ihre Initiative nun Fahrt aufnimmt“. In GV habe ich dazu noch keine Initiative vernommen, bis auf die der UWG, die einen Antrag auf ein Modellprojekt im Stadtrat stellen wird.

Hinweis: die Originalgrafik der NGZ liegt mir vor. Aus Urheberrechtsgründen wird sie hier nicht veröffentlicht.