Senioren tauschen Führerschein gegen Bus- und Bahnticket

13. August 2015

Eine gute Idee und vielleicht der Anfang des kostenlosen Busfahrens in NRW? Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in GV auch ein Modell für uns?

Dortmund „Der alte Lappen lag sowieso nur noch herum, da konnte ich ihn auch eintauschen“, sagt Gerda Böseler. Die 82-jährige Dortmunderin hat sich im Mai freiwillig von ihrem Führerschein getrennt und die Fahrerlaubnis gegen Tickets für den Nahverkehr getauscht …  mehr>>

 


Online-Abstimmung: erneut 2/3 der Teilnehmer für ein Nulltarifsystem in Grevenbroich

18. Januar 2013

Innerhalb von 6 Monaten hat die Lokalzeitung (NGZ) anläßlich des gestrigen Artikels zum zweiten Mal ein Online-Voting durchgeführt. Leider wird wieder nicht die Zahl der TeilnehmerInnen angegeben, aber auch dieses Mal haben – genau wie im Juli 2012 – fast genau 2/3 der Teilnehmer (65%) für ein Nulltarifsystem (NTS) in Grevenbroich gestimmt. Die Idee vom „kostenlosen Busfahren“ ist nicht mehr aus GV raus zu bekommen.

DAS MACHT MUT! Herzlichen Dank an alle Interessierten!


Antrag: Stadt Grevenbroich soll Nahverkehr zum Nulltarif prüfen

13. September 2012

In der letzten Ratssitzung der Stadt Grevenbroich am 30. August 2012 hat die UWG Grevenbroich den Antrag gestellt, die Möglichkeiten eines „Personennahverkehrs zum Nulltarif“ für Grevenbroich zu prüfen und sich in Tübingen über die Rahmenbedingungen für einen Modellversuch zu informieren (lt. Angaben des Tübinger Bürgermeister, Boris Palmer, in seinem überarbeitetem  Buch „Eine Stadt macht blau“, ISBN 978-3-462-04113-2, haben die 10 fahrscheinlosen Test-Samstage in Tübingen insgesamt nur € 40.000 gekostet. Preiswerte PR – meint der Tipper).

Wo wir gerade beim Beispiel Tübingen sind: dort lägen die Kosten für eine Umlage auf jeden Bürger lt. Palmer bei sage und schreibe € 150 pro Jahr – recht hoch im Vergleich zu Hasselt. Der Grund: in Tübingen nutzen bereits sehr viele Menschen den Bus, entsprechend hoch fallen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf aus. Für das benachbarte Dormagen (in der Größe mit GV vergleichbar) haben die dortigen Verkehrsbetriebe pro Kopf und Jahr € 80 ausgerechnet. Billiger kann man Mobilität, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz nicht bekommen! Die „Bürger für Dormagen“ (BfD) werden wohl auch bald einen entsprechenden Antrag stellen.

Jetzt sind wir auf belastbare Zahlen aus Grevenbroich gespannt …