Querdenken muss erlaubt sein? Ja, bitte!

29. März 2016

Das ausgerechnet aus dem Munde eines Grevenbroicher CDU-Mitglieds zu hören, spornt an (bislang fand die CDU in GV die Idee nicht so toll).

Heike Troles, befragt zu ihren Vorstellungen in Sachen ÖPNV: „(…) Auch Querdenken muss hier erlaubt sein und der zurzeit in Grevenbroich diskutierte Vorschlag bezüglich des kostenlosen Busnahverkehrs könnte meines Erachtens hierbei auch eine Möglichkeit darstellen.“

Quelle: NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG vom 29.03.2016>>


Nimmt das Thema wieder Fahrt auf?

11. Januar 2016

Zuerst wünsche ich allen Interessierten ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016! Es bleibt zu hoffen, dass die Idee vom ‚Gratis-Bus‘ im neuen Jahr in GV Gehör findet. Zur Zeit liest man in der lokalen Presse leider viel zum Thema ‚Ladenschließungen‘. Aber: es soll ja Kommunen geben, die mit ‚Gratis-Busfahrten‘ neue Attraktivität gewonnen haben!

Neulich bekam ich eine Einladung, in der gefragt wird:

• Wie etabliere ich in meiner Stadt, Region oder Gemeinde einen attraktiveren öffentlichen Nahverkehr?

• Wie ebne ich vor Ort den Weg zu einem Modellprojekt „Bus und Bahn Fahrscheinfrei“?

Mit Blick auf die Entwicklung in GV sollte ich nicht der Einzige sein, der dieser Einladung folgt!

Mehr dazu unter: MODELLKOMMUNE FAHRSCHEINFREI>>


Luxemburg: Samstags kostenlos Bus fahren

19. Juni 2015

Die Idee verbreitet sich immer weiter! Wie das LUXEMBURGER WORT meldet, fahren seit dem 6. Juni 2015 alle Busse in der Haupstadt kostenlos, die Geschäftsleute haben sich nachhaltig dafür eingesetzt!

Da kann GV noch eine Menge lernen! Zum Artikel>>


Grevenbroich: Schulleiter beklagen schlechte Busverbindungen

3. Dezember 2014

Die NEUSS GREVENBROICHER ZEITUNG (NGZ) berichtet in ihrer Printausgabe vom 01. Dezember 2014, dass sich in GV Eltern und Schulleiter über die schlechten Busverbindungen in der Stadt beschweren. Eine Lösungsmöglichkeit kann der zuständige Schuldezernet Michael Heesch den Eltern nicht aufzeigen.

Der Schlaubus wäre die Lösung! Beispiel ‚Hasselt‘ in Belgien: zu Beginn des erfolgreichen Projektes ‚Nulltarifsystem‘ (vulgo: Gratis-Bus) verfügte Hasselt über 2 Linien, die von 13 Bussen „beglückt“ wurden. Heute gibt es ein flächendeckendes Busliniennetz mit 14 Linien mit über 100 (!) Bussen. Da bleibt kein Kind im Regen stehen – zumal alle 5 Minuten ein Bus kommt!

Hinweis: der Originalartikel liegt der uns vor und kann auf Wunsch gerne eingesehen werden.


Die Verhinderer melden sich zu Wort

3. Mai 2014

Ausgerechnet die Grevenbroicher CDU meldet sich heute in der Printausgabe der NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG zum Gratis-Bus zu Wort. Fälschlicherweise behauptet sie, der ticketlose ÖPNV in Hasselt sei gescheitert.

Wäre die CDU ehrlicher, müsste sie eigentlich dazusagen, dass es ihre belgische Schwesterpartei CD&V war, die nach ihrem Einzug ins Rathaus für die teilweise Abschaffung des ticketlosen Bus verantwortlich zeichnet. Merke: wäre das Projekt nicht erfolgreich gewesen, hätte es keine Stadt der Welt 16 (!) Jahre lang laufen lassen.


UWG fordert Probelauf für Gratis-Busse

26. April 2014

In Grevenbroich wird weiter um die Einrichtung eines Nulltarifsystems (NTS) gerungen. Im Kommunalwahlkampf rückt das Thema in den Vordergrund. Die NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG textet heute:

UWG fordert Probelauf für Gratis-Busse>>

Leider hat der Redakteur dabei nur relativ oberflächlich recherchiert und läßt VCD-Forderungen nach einem Modellversuch und die aktuellen Erfolge des NTS in Tallinn aussen vor.

Erfreulicherweise hatte das Nulltarifsystem in Hasselt 16 Jahre Bestand und wurde zwischenzeitlich – auch bei den zurückliegenden Wahlen – mehrfach bestätigt. Dass die „satten“ Bürger irgendwann andere Prioritäten setzen, kann auch kein Gratis-Bus ändern.

In GV müssen wir aber zuerst einmal viel ändern, bevor noch mehr „entäuschte“ Bürger der Stadt den Rücken kehren – mit dem entgangenen Geld könnten die Busse längst fahren:

Zensus-Rechnung kostet Stadt Millionen>>


Grevenbroicher Stadtverwaltung veröffentlicht peinliche Zahlen zur Busnutzung

25. März 2014

In der heutigen NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG wird stolz vermeldet, dass sich die Zahl der Busnutzer in GV positiv entwickelt hätte. Bei Licht betrachtet wird man allerdings den Eindruck nicht los, dass die Verantwortlichen im Rathaus irgendwo kurz hinter dem Mond leben müssen.

Um das zu belegen, reicht ein kurzer Blick auf die Zahlen: GV befördert für ca. 1 Mio EURO pro Jahr ca. 1,6 Mio. Fahrgäste, die aber für jede Fahrt ein teures Ticket lösen müssen. Im belgischen Hasselt beförderte man für die gleiche Summe über 4 Mio. Fahrgäste (ohne Schülerverkehr!) pro Jahr, mit dem kleinen Unterschied, dass die Busnutzer KEINERLEI Tickets kaufen mussten, das Liniennetz dichter und die Taktzeiten kürzer waren.

Das heißt: jeder Grevenbroicher Einwohner – vom Baby bis zum Greis – zahlt pro Jahr ca. € 16 für ein Bussystem, in dem sich die Fahrgäste für jede Fahrt ein teures Ticket kaufen müssen. In Hasselt kostete der ticketlose Bus jeden Einwohner umgerechnet € 18 pro Jahr. Frage: welches Bussystem ist effizienter und attraktiver? Peinlicher geht es wirklich nicht mehr! GV braucht den SchlauBus für mehr Lebensqualität!


Der SchlauBus im Dialog mit der Stellwerk-Initiative Grevenbroich

28. Februar 2014

Heute war ein guter Tag für den SchlauBus!

Kurz zusammengefasst gab es heute einen netten Austausch zwischen dem SchlauBus und VertreterInnen der Stellwerk-Initiative in Grevenbroich. Der SchlauBus freut sich sehr darüber, dass man einer Informationsreise nach Hasselt positiv gegenüber steht. Wir weiter werden berichten!


Thunersee-Gäste fahren ab dem 1. März gratis mit dem Bus

27. Februar 2014

Thunersee-Gäste fahren ab dem 1. März gratis mit dem Bus

Gäste, die am Thunersee übernachten, erhalten ab dem 1. März zahlreiche Vergünstigungen. Thun-Thunersee Tourismus führt eine neue Gästekarte ein, die gleichzeitig Pilotprojekt für die ganze Destination Interlaken ist. mehr>>

Ein Pilotprojekt in GV – das wäre doch mal was …


Bus und Bahn werden immer beliebter – warum wohl?

7. Februar 2014

Der FOCUS meldet:

Die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr ist gestiegen. Dagegen geht sie im Fernverkehr leicht zurück. Seit Anfang des Jahres hat die Eisenbahn nämlich Konkurrenz. mehr dazu>>
Das lässt mich fragen: Wie sieht es lokal aus? Ist auch hier die Zeit des motorisierten Individualverkehrs (MIV) abgelaufen? Wird der Unterhalt eines PKW zu teuer, um mal eben zum Supermarkt zu fahren? Was sind die Folgen des demografischen Wandels? Die Lösungsansätze für diese Fragen liegen einzig und allein im Nulltarifsystem (NTS). Nur eine Stadt, die zukünftig die Mobilität ihrer Bürgerinnen und Bürger sicherstellen kann, kann die Lebensqualität erhalten. Nur ein NTS bringt den Handel zurück von der grünen Wiese in die Innenstadt. Gastronomie und soziales Miteinander blühen nachweislich auf – und genau das braucht Grevenbroich.