Grevenbroich: Schulleiter beklagen schlechte Busverbindungen

3. Dezember 2014

Die NEUSS GREVENBROICHER ZEITUNG (NGZ) berichtet in ihrer Printausgabe vom 01. Dezember 2014, dass sich in GV Eltern und Schulleiter über die schlechten Busverbindungen in der Stadt beschweren. Eine Lösungsmöglichkeit kann der zuständige Schuldezernet Michael Heesch den Eltern nicht aufzeigen.

Der Schlaubus wäre die Lösung! Beispiel ‚Hasselt‘ in Belgien: zu Beginn des erfolgreichen Projektes ‚Nulltarifsystem‘ (vulgo: Gratis-Bus) verfügte Hasselt über 2 Linien, die von 13 Bussen „beglückt“ wurden. Heute gibt es ein flächendeckendes Busliniennetz mit 14 Linien mit über 100 (!) Bussen. Da bleibt kein Kind im Regen stehen – zumal alle 5 Minuten ein Bus kommt!

Hinweis: der Originalartikel liegt der uns vor und kann auf Wunsch gerne eingesehen werden.


UWG fordert Probelauf für Gratis-Busse

26. April 2014

In Grevenbroich wird weiter um die Einrichtung eines Nulltarifsystems (NTS) gerungen. Im Kommunalwahlkampf rückt das Thema in den Vordergrund. Die NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG textet heute:

UWG fordert Probelauf für Gratis-Busse>>

Leider hat der Redakteur dabei nur relativ oberflächlich recherchiert und läßt VCD-Forderungen nach einem Modellversuch und die aktuellen Erfolge des NTS in Tallinn aussen vor.

Erfreulicherweise hatte das Nulltarifsystem in Hasselt 16 Jahre Bestand und wurde zwischenzeitlich – auch bei den zurückliegenden Wahlen – mehrfach bestätigt. Dass die „satten“ Bürger irgendwann andere Prioritäten setzen, kann auch kein Gratis-Bus ändern.

In GV müssen wir aber zuerst einmal viel ändern, bevor noch mehr „entäuschte“ Bürger der Stadt den Rücken kehren – mit dem entgangenen Geld könnten die Busse längst fahren:

Zensus-Rechnung kostet Stadt Millionen>>


Grevenbroicher Stadtverwaltung veröffentlicht peinliche Zahlen zur Busnutzung

25. März 2014

In der heutigen NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG wird stolz vermeldet, dass sich die Zahl der Busnutzer in GV positiv entwickelt hätte. Bei Licht betrachtet wird man allerdings den Eindruck nicht los, dass die Verantwortlichen im Rathaus irgendwo kurz hinter dem Mond leben müssen.

Um das zu belegen, reicht ein kurzer Blick auf die Zahlen: GV befördert für ca. 1 Mio EURO pro Jahr ca. 1,6 Mio. Fahrgäste, die aber für jede Fahrt ein teures Ticket lösen müssen. Im belgischen Hasselt beförderte man für die gleiche Summe über 4 Mio. Fahrgäste (ohne Schülerverkehr!) pro Jahr, mit dem kleinen Unterschied, dass die Busnutzer KEINERLEI Tickets kaufen mussten, das Liniennetz dichter und die Taktzeiten kürzer waren.

Das heißt: jeder Grevenbroicher Einwohner – vom Baby bis zum Greis – zahlt pro Jahr ca. € 16 für ein Bussystem, in dem sich die Fahrgäste für jede Fahrt ein teures Ticket kaufen müssen. In Hasselt kostete der ticketlose Bus jeden Einwohner umgerechnet € 18 pro Jahr. Frage: welches Bussystem ist effizienter und attraktiver? Peinlicher geht es wirklich nicht mehr! GV braucht den SchlauBus für mehr Lebensqualität!


Online-Abstimmung: erneut 2/3 der Teilnehmer für ein Nulltarifsystem in Grevenbroich

18. Januar 2013

Innerhalb von 6 Monaten hat die Lokalzeitung (NGZ) anläßlich des gestrigen Artikels zum zweiten Mal ein Online-Voting durchgeführt. Leider wird wieder nicht die Zahl der TeilnehmerInnen angegeben, aber auch dieses Mal haben – genau wie im Juli 2012 – fast genau 2/3 der Teilnehmer (65%) für ein Nulltarifsystem (NTS) in Grevenbroich gestimmt. Die Idee vom „kostenlosen Busfahren“ ist nicht mehr aus GV raus zu bekommen.

DAS MACHT MUT! Herzlichen Dank an alle Interessierten!


Kostenlose Busse sind der Stadt (noch?) zu teuer

17. Januar 2013

„Kostenlose Busse sind der Stadt zu teuer.“ Aus und vorbei?

Ganz im Gegenteil! Wie man aus gut informierten Kreisen hört, wird die Idee, ein Nulltarifsystems (NTS) in GV umzusetzen, heftig weiter gedacht – im Rheinland für wahr ein Grund zur Freude. Ort des Nachdenkens soll u.a. die Grevenbroicher Projektgruppe zum „European Energy Award“ sein. Wie diese Gruppe besetzt ist, weiß man nicht so genau, der „SchlauBus“ ist leider (noch) nicht dabei.

Zum Artikel der NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG>>


Braucht Grevenbroich einen neues Nahverkehrsmodell?

14. Januar 2012

Glaubt man der Umfrage der NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG vom 11. Januar 2012, heißt die Antwort glasklar: JA, denn 91% (!) sind dafür.

Gerade vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Finanzsituation in Grevenbroich sind alle Verantwortlichen aufgerufen, über neue Mobilitätskonzepte nachzudenken – Konzepte, die soziale Benachteiligungen vermeiden, den Umweltschutz verbessern und die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger (und damit die Einnahmenseite der Stadt) stärkt. Dazu gibt es einen Lösungsvorschlag – den SchlauBus

Hinweis: die Originalgrafik der NGZ liegt mir vor. Aus Urheberrechtsgründen wird sie hier nicht veröffentlicht.