Trier: Linke wollen kostenlosen Busverkehr

17. März 2016

Es ist doch interessant zu sehen, wie sich die Idee immer weiter verbreitet:

(Trier) Busfahren auf einer neuen Ringlinie für nur einen Euro, wie es die Freien Wählern wollen – oder für Nutzer komplett kostenlos, wie es die Linken vorschlagen: Ideen für eine Revolution im öffentlichen Verkehr in Trier gibt es reichlich. Die Stadtverwaltung soll Realisierungschancen ausloten.  mehr>>


Elsen/Fürth: ein Stadtteil ohne Bus

27. Dezember 2013

Große Aufregung im Grevenbroicher Stadtteil Elsen/Fürth! Der Wunsch nach einem Anschluss an das Grevenbroicher Busnetz ist geplatzt:

Gerade für die Senioren in Elsen und Fürth ist der Weg bis zur nächsten Haltestelle weit. Um tägliche Einkäufe oder Arztbesuche besser erledigen zu können, wollen sie einen Bus bis zur Innenstadt. „Zu teuer“, meint die Stadtverwaltung. mehr>>

Wenn das die Standardantwort einer Stadtverwaltung ist, sei die Frage erlaubt, wie Hasselt sein Busnetz von ehemals 2 auf 14 Linien ausweiten konnte. Der Grundstein dafür wurde bekanntermaßen 1997 gelegt. Wann wird in Grevenbroich ein neues Bussystem Realität? Geht es mit Grevenbroich finanziell weiter bergab, werden Elsen/Fürth nicht die einzigen Stadtteile ohne Bus bleiben.


Antrag: Stadt Grevenbroich soll Nahverkehr zum Nulltarif prüfen

13. September 2012

In der letzten Ratssitzung der Stadt Grevenbroich am 30. August 2012 hat die UWG Grevenbroich den Antrag gestellt, die Möglichkeiten eines „Personennahverkehrs zum Nulltarif“ für Grevenbroich zu prüfen und sich in Tübingen über die Rahmenbedingungen für einen Modellversuch zu informieren (lt. Angaben des Tübinger Bürgermeister, Boris Palmer, in seinem überarbeitetem  Buch „Eine Stadt macht blau“, ISBN 978-3-462-04113-2, haben die 10 fahrscheinlosen Test-Samstage in Tübingen insgesamt nur € 40.000 gekostet. Preiswerte PR – meint der Tipper).

Wo wir gerade beim Beispiel Tübingen sind: dort lägen die Kosten für eine Umlage auf jeden Bürger lt. Palmer bei sage und schreibe € 150 pro Jahr – recht hoch im Vergleich zu Hasselt. Der Grund: in Tübingen nutzen bereits sehr viele Menschen den Bus, entsprechend hoch fallen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf aus. Für das benachbarte Dormagen (in der Größe mit GV vergleichbar) haben die dortigen Verkehrsbetriebe pro Kopf und Jahr € 80 ausgerechnet. Billiger kann man Mobilität, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz nicht bekommen! Die „Bürger für Dormagen“ (BfD) werden wohl auch bald einen entsprechenden Antrag stellen.

Jetzt sind wir auf belastbare Zahlen aus Grevenbroich gespannt …