Nächster Halt: Rathaus – Bürgermeister Klaus Krützen ist angetan …

23. Juni 2016

… das schreibt zumindest die WESTDEUTSCHE ZEITUNG in ihrer heutigen Ausgabe. Parallel dazu verbreitet die NEUSS-GREVENBROICHER-ZEITUNG die gute Nachricht, dass unser SchlauBus-Modell einen Platz im Büro des Grevenbroicher Bürgermeisters gefunden hat. So sieht er ihn nun jeden Tag auf seinem Schreibtisch – und hoffentlich bald beim Blick aus dem Fenster an der Haltestelle „Rathaus“. Dazu soll der SchlauBus nun Thema im Arbeitskreis ÖPNV werden. Fahren wir schon bald gratis zum Feierabendmarkt?


Antrag: Stadt Grevenbroich soll Nahverkehr zum Nulltarif prüfen

13. September 2012

In der letzten Ratssitzung der Stadt Grevenbroich am 30. August 2012 hat die UWG Grevenbroich den Antrag gestellt, die Möglichkeiten eines „Personennahverkehrs zum Nulltarif“ für Grevenbroich zu prüfen und sich in Tübingen über die Rahmenbedingungen für einen Modellversuch zu informieren (lt. Angaben des Tübinger Bürgermeister, Boris Palmer, in seinem überarbeitetem  Buch „Eine Stadt macht blau“, ISBN 978-3-462-04113-2, haben die 10 fahrscheinlosen Test-Samstage in Tübingen insgesamt nur € 40.000 gekostet. Preiswerte PR – meint der Tipper).

Wo wir gerade beim Beispiel Tübingen sind: dort lägen die Kosten für eine Umlage auf jeden Bürger lt. Palmer bei sage und schreibe € 150 pro Jahr – recht hoch im Vergleich zu Hasselt. Der Grund: in Tübingen nutzen bereits sehr viele Menschen den Bus, entsprechend hoch fallen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf aus. Für das benachbarte Dormagen (in der Größe mit GV vergleichbar) haben die dortigen Verkehrsbetriebe pro Kopf und Jahr € 80 ausgerechnet. Billiger kann man Mobilität, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz nicht bekommen! Die „Bürger für Dormagen“ (BfD) werden wohl auch bald einen entsprechenden Antrag stellen.

Jetzt sind wir auf belastbare Zahlen aus Grevenbroich gespannt …